Sabine

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Heute wollen wir Euch Lust auf Urlaub mit Hund im CenterParcs machen. Genauer gesagt im CenterParcs Lüneburger Heide in Bispingen. Wir sind nämlich wieder einmal zu Besuch im Naturpark um uns nun endlich die goldene Wandernadel zu verdienen und weitere Teile dieser wunderschönen Landschaft zu erkunden.

Diese Wandernadel (Heidschnucken-Wanderpass) ist unser Ziel: https://www.lueneburger-heide.de/natur/artikel/11840/Der_Heidschnuckenweg-Wanderpass

Man bekommt den Pass für einen geringen Betrag in der Touristen-Information in Bispingen. Hier bitte die Öffnungszeiten beachten.

Wir haben uns dazu im besagten CenterParcs eingenistet, den man ohne Probleme auch mit zwei Hunden besuchen kann. Man bezahlt im Schnitt 3€ pro Hund und Tag, was wir absolut fair finden. Denn im Schnitt bezahlen wir rund 5€ pro Hund und Tag. Dazu muss natürlich auch erwähnt werden, dass die Vierbeiner nicht in den Marketdome dürfen. Restaurants, Souvenierläden und der Supermarkt befinden sich dort. Außerdem gibt es keine Hundekotbeutel-Spender. Aber, die Wege hier im Park führen direkt am See vorbei und direkt gegenüber vom Park kann eine schöne zweistündige Wandertour begonnen werden. Diese Tour haben wir heute einmal abgelaufen:


Wir hatten gehofft auf den alten Schafstall zu treffen, der uns von komoot angepriesen wurde. Leider stellte sich heraus, dass es diesen nicht mehr gibt. Die Tour ist trotzdem schön. 🙂 Man wandert überwiegend durch Wälder und über Feldwege. Am Ende der Tour kommt man an einem niedlichen Garten vorbei in dem die Besitzer nette Sprüche für die vorbeikommenden Wanderer an die Bäume gehängt haben.

Nochmals zurück zum Park: Es können mit Hunden alle Kategorien von Ferienhäuser bezogen werden. Von Basis bis VIP stehen auch Hundebesitzern alle Türen offen. Und man sieht auch durchaus viele andere Hunde. Die Vierbeiner müssen im Park angeleint werden und natürlich sollten auch die Hinterlassenschaften weggeräumt werden.

Wir sind nun schon zum zweiten Mal Besucher im CenterParcs mit unseren beiden Huskies und können es nur weiterempfehlen. Vor allem in der Nebensaison hat man seine Ruhe und bekommt häufig auch die Häuser zu einem günstigeren Preis.

Wir waren bisher schon einige Male in dieser einzigartigen Natur. Lest dazu auch gerne folgende Artikel:

– Wieder im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide: Wandern mit Hund

Zunächst einmal wünsch wir Euch einen schönen ersten Advent! Wir waren an diesem Sonntag wieder einmal im Sauerland auf unserer heißgeliebten Rothaarsteigspur unterwegs. Diesmal ging es wieder ins Naturschutzgebiet Neuer Hagen im Sauerland. Dort waren wir im Januar diesen Jahres bereits schon im Schnee. (Unsere Januar-Tour auf komoot) Wir hatten damals ziemlich viel Nebel – diesmal übrigends auch. Das scheint dort in der Hochheide irgendwie dazu zu gehören. Aber seht selbst:

Die Tour ist wunderschön! Es kreuzt eine Langlauf-Loipe wesshalb Hunde unbedingt angeleint bzw. gut abrufbar sein sollten um Unfälle zu vermeiden. Wenn Ihr unsere Tour nachwandern wollt, könnt Ihr Euch die Tour auf unserer Profilseite von komoot ansehen und in Eurem Profil speichern. Am Ende der Tour erwartet Euch die Hochheide Hütte, in die man auch mit Hunden gut einkehren kann. Wir sind zum Gipfelkreuz (830m hoch) am Clemensberg gewandert. Die Steigungen sind absolut machbar, auch bei tiefen Pulverschnee. Vorrausgesetzt man wandert die Tour so, dass die Hochheide Hütte und das Gipfelkreuz am Ende liegen. Denn der Abstieg von der Hochheide Hütte zum Startpunkt unserer Wanderung ist schon eher alpin. 🙂

Auf der Hochebene und am Gipfelkreuz sollte man unbedingt einen Schal dabei haben, denn dort ist es recht windig und bei Schnee hat man die weiße Pracht dann schnell irgendwo in der Jacke.

 

 

Wir sind seit 2012 schon mit Fellnasen aus dem Tierschutz gesegnet. Als im Winter 2015 dann unsere Mila bei uns einzog wussten wir nicht, was auf uns zu kam. Das weiß man selten bei Hunden aus dem Tierschutz. Mila ist vom Charakter her sehr scheu und zurückhaltend. Sie beobachtet alle Situationen zunächst aus weiter Entfernung und ist sehr vorsichtig und sparsam mit Annäherungsversuchen. Zugleich sucht sie aber auch die Nähe von Menschen, die sie durch für sie neue oder schwierige Situationen begleiten. Sie ist sehr auf Menschen fixiert, mehr noch als auf andere Hunde. Somit braucht Mila sehr lange und viele Anläufe, bis sie sich an neue Situationen gewöhnt hat. Sie ist sehr schreckhaft bei lauten Geräuschen und benötigt unbedingt eine ruhige und entspannte Atmosphäre um abschalten zu können. Mila ist eine der ersten, die merkt, wenn Unruhe aufzieht. Unbekannte Abläufe bedeuten erst einmal Stress für sie.

So kamen wir irgendwann an den Punkt, an dem sie das alleine bleiben üben musste. Vorweg: Unsere Hunde müssen nie länger als 4 Stunden alleine bleiben. Wir haben das Glück, dass sie in einer Hundepension viele andere Artgenossen um sich herum haben können. Trotzdem kommt immer mal die Situation, dass man seinen Hund / seine Hunde alleine lassen muss. Für Mila war das der pure Stress. Plötzlich war sie alleine. Zwar mit unserer anderen Hündin, aber das half ihr in der Situation nicht. Sie hat in ihrem Stress angefangen an Türen zu kratzen, zu jaulen und sehr viel zu hecheln. Sie ist in der Wohnung umher gelaufen und hat sich alles was sie an Papier und Folie gefunden hat, zu fressen. (Zum Glück nur das, das kann man ja noch wegräumen.) Mila kann Türklinken bedienen – nach innen und nach außen. Wir haben dann alle Türen abgeschlossen, durch die sie nicht wandern sollte. Sie war nur ruhig, wenn sie Menschen um sich hatte.

Wir haben viel ausprobiert. Bis uns dieses Buch empfohlen wurde: Waldi allein zuhaus – Wenn Hunde Trennungsangst haben

Ich habe das Buch inhaliert und in den kommenden, anstrengenden und nervenaufreibenden 6 Monaten mehrfach gelesen. Ich habe es immer dabei gehabt. Das Buch ist wunderbar geschrieben und man erkennt sich als Hundehalter sofort wieder und wird unglaublich gut motiviert auch durchzuhalten. Es ist für solche Hunde immens wichtig, durchzuhalten. In dem Buch ist ein Trainingsplan enthalten, an den wir uns gehalten haben. Teilweise haben wir Lektionen wiederholen müssen, weil wir einige Rückschläge verbuchen mussten. Man muss sehr sehr langsam vorgehen und unbedingt auf den Hund achten. Wie verhält er sich? Ist er ruhig in der aktuellen Situation? Man stellt sich immer wieder die Frage: Wie weit darf ich jetzt gehen? Manchmal waren wir zu schnell, wollten zuviel auf einmal. Dann waren wir wieder am Anfang. Am Anfang heißt: Den Schlüssel nehmen und die Jacke anziehen. Das hat bei ihr schon Stress pur ausgelöst.

Nach einem Jahr hatten wir dann den Dreh raus. Sie hatte es geschafft und war völlig entspannt. In dem Buch gibt es auch Hinweise darauf, wie man sich verhalten sollte, wenn ein Umzug ansteht. Auch diese Hinweise waren wichtig, denn wir zogen dann 1,5 Jahre später um in unser neues Haus. Und wieder war alles auf Anfang. Allerdings haben wir schon damit gerechnet und direkt wieder mit dem Training angefangen. Es hat zwar wieder 6 Monate gedauert, war aber mit deutlich (!) weniger Stress verbunden.

Nun ist sie wieder völlig entspannt, wenn wir das Haus verlassen. Sie kugelt sich ein und schließt die Augen. Ich habe immernoch ein Ritual, wenn ich gehe. Das ist für unsere beiden (und vor allem für Mila) sehr wichtig.

Wir wünschen allen, die diese Herausforderung vor sich haben viel Durchhaltevermögen und Kraft!

Ende Oktober waren wir im Naturpark De Massduinen in den Niederlanden. Die Landschaft lässt sich mit dem Naturpark Lüneburger Heide vergleichen. Auch hier findet man weite Heidefelder, sandige Abschnitte und schöne Kiefernwälder. Für Hunde ist dieses Gebiet ebenfalls sehr empfehlenswert. Das Gebiet ist bei Wanderern und Outdoor-Freunden so beliebt, dass es sogar seine eigene Webseite besitzt: https://www.lustauflimburg.de/maasduinen

Auch, wenn wir nur eine kleine Tour in diesem Gebiet absolviert haben, können wir die Gegend absolut empfehlen. Wie man auf der komoot-Karte sieht, ist der Nationalpark sehr weitläufig und auch mit viel Wasserfläche gesegnet. Aus diesem Grund eignet sich die Tour auf für Sommerwanderungen.

Wir haben Ende Oktober im CenterParcs Het Heijderbos gewohnt. Dort können die Ferienhäuser auch mit zwei Hunden problemlos gebucht werden.

Wenn Ihr unsere Tour nachwandern möchtet, könnt Ihr die Daten für das GPS oder Euer komoot-Profil auf unserer Profil-Seite herunterladen. Der Startpunkt befindet sich auf einem wirklich kleinen Parkplatz, der recht schwer zu finden ist, da die Einfahrt nicht klar zu erkennen ist. Gerade im Herbst bei viel Laub auf den Wanderwegen, kann man schnell vorbei fahren.

Für einen kurzen Wanderurlaub ist das Hotel Carpe Diem, über das wir bereits 2016 berichteten (Mit Hunden auf dem Wisentpfad / Hotel Carpe Diem) wirklich gut geeignet. Das Personal ist freundlich und hält sich eher im Hintergrund. Man hat seine Ruhe. Leider wurden wir bei unserer Ankunft über viele Dinge nicht informiert. So haben wir am letzten Tag erfahren, dass wir Wanderstöcke hätten ausleihen können. Außerdem gibt es im Frühstücksbereich extra Hundedecken, die ausgeliehen werden können. Und dann hätte es auch noch eine Hunde-Dusche gegeben, die wir hätten nutzen können. Dort würden auch extra Hunde-Handtücher ausliegen. Man sieht also: Ziemlich hundefreundlich, so etwas erlebt man selten in Hotels. Wenn man weiß, dass man sich in dem Hotel um vieles selbst kümmern muss, ist es doch für einen Kurzurlaub zu empfehlen. An dem Frühstück war wirklich nichts auszusetzen. Der Kaffee ist gewöhnungsbedürftig, aber in Ordnung. Es ist eben Geschmackssache.

Wir werden bestimmt wiederkommen.

Die Lage des Hotels ist allerdings einmalig. Für Hundebesitzer wirklich perfekt. Vom Hotel aus gehen einige Wanderwege ab, die für Jung und Alt gleichermaßen geeignet sind. Was wir in diesem Urlaub leider nicht geschafft haben, ist die Tour hoch zum Alpenhaus. Das steht noch auf unserer ToDo-Liste und wird bestimmt beim nächsten Urlaub in der Region auf dem Plan stehen. Wir haben aber eine kleine Rundtour vom Hotel aus für Euch aufgezeichnet. Sie führt an dem Schloss Adolfsburg vorbei, bei dem wir zunächst etwas ratlos vor dem Schlosstor standen. Bis uns eine Anwohnerin erklärte, dass man durch die kleine schwarze Tür in dem Schlosstor gehen muss, um an dem Schloss vorbei zu kommen.

Die Wisenthütte

Wir waren an beiden Tagen in der Wisenthütte. Sie hat uns einfach nur begeistert. Das Personal ist sehr freundlich und das Essen ist grandios! Die Steaks stehen nicht auf der Karte, aber es lohnt sich zu fragen, denn die Qualität ist hervorragend. Am zweiten Tag hatten wir noch das Sonntagsgericht. Es gab Hirschbraten mit Knödeln und Rotkohl, ebenfalls ein Gedicht. Neben dem Essen ist die Atmosphäre in der Wisenthütte auch sehr entspannend. Man trifft andere Wanderer, die gerade auf dem Rothaarsteig unterwegs sind. Die Hütte ist sehr gemütlich eingerichtet. Große Bänke mit warmen Fellen als Sitzunterlage tragen ebenso zur Gemütlichkeit bei, wie die stilvolle Einrichtung mit Holzstapeln als Raumtrenner.

Wir waren auch 2016 schon dort und auch da hat uns die Freundlichkeit, das Essen und die Atmosphäre sehr gut gefallen. Hunde können übrigends ganz selbsverständlich mit ins Lokal. Wir waren dort mit drei Hunden und es war gar kein Problem. Wir hatten genug Platz unter und neben den Tischen. Diesmal hatten wir keine Tische reserviert. Wir hatten Glück, würden aber jedem empfehlen vorher zu reservieren, da die Restaurant-Alternativen im Sauerland nicht sehr vielfältig sind.

Zur Webseite der Wisenthütte: http://www.wisenthuette.de/

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