Urlaub mit Hund in Brandenburg

Vor kurzem waren wir auf Kurzurlaub mit unseren beiden Husky-Damen in Brandenburg. Wir haben uns im Ferienpark Templin in der Ferienwohnung ‚Chorin‘ eingenistet. (Siehe auch: Homepage Ferienpark Templin) Bei der Buchung muss direkt angegeben werden, ob man mit Hund anreist und vor allem wie viele es dann sind. Zwei Hunde stellen übrigens überhaupt kein Problem dar! Die Wohnung ist komplett mit Vinyl ausgelegt (ein Pluspunkt von uns). Sie verfügt außerdem über eine kleine Küche, die für ein paar Tage wirklich ausreichend ist. Man sollte dort nur keine großartigen Menüs zaubern wollen. Man kann sich aber stattdessen im Restaurant des Parks durch eine buchbare Halbpension versorgen lassen. Ob man die Hunde mit ins Restaurant nehmen darf, können wir leider nicht sagen.
Was wir erst am Abreisetag erfuhren: Es gibt eine Brötchen-Service! Wieder ein Pluspunkt. Ein weiterer Vorteil ist die buchbare Lage der Wohnung: Wir wählten natürlich das Erdgeschoss aus. Die Wohnung war außerdem behindertengerecht eingerichtet – auch das Bad! Toll, sagen wir da nur. Das sieht man nicht so häufig. Insgesamt geben wir dem Park die Note ’sehr gut‘. Der Park liegt direkt an der NaturTherme Templin, von der wir bisher auch nur Gutes hörten, sie aber im Urlaub nicht getestet haben. Für uns (bzw. für die Hunde) war die ‚kleine Apfelroute‘ interessanter. Der NABU hat dort zusammen mit Menschen und Unternehmen aus der Region alte Apfelsorten angepflanzt und dort einen kleinen Rad- und Wanderweg angelegt. Unsere Tour könnt Ihr auf unserem komoot-Profil nachvollziehen. Dort sind auch ein paar Bilder hinterlegt: Die kleine Apfelsorten-Tour im Ferienpark

Brandenburg – ein Paradies für Wanderer

… und Zughundesport verrückte Menschen und Hunde! Mir ist bisher noch kein besseres Gebiet für Bikejöring, Canicross (ok, das kann man wirklich fast überall machen) und das Fahren mit größeren Gespannen begegnet als dieses Stückchen Erde. Wir zeigen Euch hier ein paar Wanderrouten, die ohne Probleme in tolle und vor allem lange Moutainbike-Touren ausgeweitet werden können:

Husky-Walk mit Gleichgesinnten in Writzen

Tour durch Zehdenick an der Havel

In der Märkischen Schweiz (Biber-Gebiet)

Wir haben hier im Münsterland leider (noch) keine Biber und waren daher absolut beeindruckt von den fleißigen Nagern. Überall (nicht nur in der märkischen Schweiz) können Spuren von Bibern entdeckt werden. Diese Tour ist besonders eindrucksvoll, weil man hier aufgrund der Höhenmeter auch teilweise eine schöne Aussicht übers Land bekommt.

Das Bikejöring-Mekka im Briesetal

Aus Insiderkreisen (einen schönen Gruß) wissen wir, dass dieses Gebiet perfekt für den Zughundesport ist. Die vielen Wege, die nicht überlaufen und weit verzweigt sind, eignen sich perfekt fürs Training mit dem Rudel.

Unser Fazit? Wir sind beeindruckt von der ursprünglichen Natur, die man in Brandenburg noch an jeder Ecke erleben kann. Der Ferienpark Templin ist für Hundebesitzer ein Ort an dem man sich entspannen kann. Wir haben uns sagen lassen, dass es gerade im Herbst und Winter wirklich ruhig ist und man seine Ruhe hat. Ganz anders sei es wohl im Sommer. Wir kommen auf jeden Fall wieder in dieses wunderschöne Fleckchen Erde! Das nächste Mal am liebsten noch näher in der Natur: mit dem Wohnwagen. Vielen Dank, Brandenburg – es war wunderschön!

Eindrücke vom Senner Schlittenhunderennen

Am vergangenen Wochenende fand das 8. Senner Schlittenhunderennen in Bielefeld statt. Wir waren für Euch da und haben einige Eindrücke gesammelt.  Neben den Berühmtheiten Rudi Ropertz, und Uwe Radant waren die Tiere natürlich die Stars. Wobei man schon einmal im Leben gesehen haben muss mit welcher Ruhe und Geduld Uwe Radant seine Hunde anspannt. Das ist wirklich beeindruckend! Neben Sibirian Huskies, Malamute, Samojede und Grönlandhunden waren die europäischen Jagdhundmixe im Feld aktiv. Sogar ein Schäferhund lief als Wheeldog in einem Dreiergespann mit. Hier also einige Fotos für Euch:

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Gestartet wurde in den Disziplinen Canicross, Wagenrennen 2 Hunde, 4 Hunde, 6 Hunde, 8 Hunde und offene Klasse.

Neben dem Rennengeschehen waren aber auch die Stände neben der Rennstrecke durchaus interessant.  Alles mögliche aus dem Bereich des Zughundesports konnte erworben werden.

Wer auch gerne einmal bei so einer  Veranstaltung dabei sein möchte, dem empfehlen wir das nächste Rennen in Dwergte bei Cloppenburg. Veranstalter ist der Schlittenhunde Sportclub Niedersachsen e.V.. Es findet statt am 3. und 4. Dezember.

Erfahrungsbericht: Icebugs Trail- / Canicross-Schuhe

img_1907Gute Schuhe zu finden ist gar nicht so einfach. Vor allem, wenn man Canicross oder Trail-Running betreibt. Die Ansprüche, die beim Canicross an den Schuh gestellt werden, sind vielfältig. Ich laufe mit meinen Hunden ausschließlich im Herbst und Winter. Das bedeutet, dass die Straßen häufig nass und vor allem rutschig sind. Entweder rutschig von den Blättern, oder eben von Schnee und Eis. Es kommt nicht selten vor, dass meine Laufroute durch einen Wald führt, der neben Pfützen auch einige Schlammwege bereit hält.

Und unter uns: Das macht ja gerade den Spaß beim Canicross aus, oder? Dass man völlig schlammig und ausgepowert mit seinem Hund / seinen Hunden durch den Trail rast um im Anschluß absolut zufrieden sagen zu können: Und jetzt auf die Couch!! 🙂

 

Was ist Canicross? Ich möchte hier auf die tolle Seite: www.laufhundesport.org verweisen, die alles perfekt erklärt.

Jetzt aber zu meinen Erfahrungen mit meinen Icebug-Schuhen. Es stimmt wirklich. Alles was der Hersteller zu seinen Schuhen schreibt, passt:

„(…) Für Läufer, die sich an Swimruns und Hindernisläufe heranwagen oder einfach gern abgelegene Wege beschreiten. (…) Es ist so leicht und geschmeidig, dass es sich anfühlt, als liefe man barfuß – sogar bei Nässe. Denn der Schuh nimmt kaum Wasser auf. Dazu ist der Ablauf herausragend, weshalb das Nass- beinahe so niedrig ist wie das Trockengewicht. Die sehr biegsame Mittelsohle hält das Gewicht gering. (…)“
Quelle: http://de-shop.icebug.com/springa/acceleritas5-w-rb9x

Der Schuh ist federleicht und hat eine extrem ausgeklügelte Sohle. Ich bin damit durch Schlammpfützen gelaufen, über Stock, Stein und durch 10cm tiefe Wasserpfützen. Und trotz des Zuges durch meinen Hund am Canicross-Gürtel, hatte ich immer einen sicheren Halt und ein gutes Gefühl. Man kann damit sowohl auf Asphalt, als auch im Gelände laufen. Der Hersteller bietet zu den Schuhen passende Gamaschen an, die verhinden sollen, dass kleine Stöckchen oder Steinchen beim Laufen in den Schuh gelangen. Außerdem halten sie Wasser und Schnee vom Fuß fern. Das mindert das Verletzungsrisiko und steht für die aktuelle Zughundesport-Saison auf meinem Wunschzettel. 🙂

Ich bin durch die Zeitschrift „dog & sport“ auf diese Marke gestoßen. Das war in 2015, als ich mit dem Canicross mit unserer Hündin begann. Seitdem bin ich ein Fan dieser Marke. Mittlerweile habe ich auch ein Rennen / ein Lauf-Event damit absolviert. Ich trainiere damit auch sehr gerne auf dem Laufband, weil der Schuh so schön leicht ist. Es fühlt sich einfach gut an, fast wie auf Socken.