Am nördlichsten Punkt von Dänemark: Wo sich Skagerrak und Kattegat begegnen

In unserem Winterurlaub in Dänemark durfte ein Ziel nicht fehlen: Ein Ausflug zum nördlichsten Punkt von Dänemark. Dort wo sich Nord- und Ostsee (Skagerrak und Kattegat) direkt begegnen. Dort wo die Wellen ineinander übergehen. Dieses Naturschauspiel wollte wir uns nicht entgehen lassen. Wir haben dieses Ziel in eine 8 km lange Wanderung integriert, die wir Euch hier vorstellen wollen.

Die Tour ist sehr abwechslungsreich und natürlich haben uns unsere zwei Husky-Damen begleitet. Sie führt vom Parkplatz unterhalb des Leuchtturms, den man auf dem Foto oben ganz klein sehen kann, über den Strand direkt zum berühmten Treffpunkt von Skagerrak und Kattegat. Ein wunderschöner Strand, an dem man diese tollen, flachen Steine und auch die Hühnergötter finden kann, die als Glücksbringer gelten.

Skagerrak und Kattegat

Wir waren im Januar (genauer gesagt, Mitte Januar) dort. Ungefähr zur Mittagszeit. Da wir im Vorfeld (unter anderem bei komoot) von vielen Besuchern gelesen hatten, dass es dort häufig sehr voll sei, machten wir uns keine großen Hoffnungen, schöne, menschenleere Fotos geschweige den Videos drehen zu können. Vor allem, weil wir einen wunderschönen, Wintertag mit etwas Sonne erwischt hatten.

Aber wir wurden eines besseren belehrt: Die fünf Menschen, die wir trafen, gingen vom Parkplatz direkt zum besagten Punkt, machten ein paar Fotos und kehrten wieder um. Wir konnten also abwarten und ein paar Aufnahmen machen. Da das Schauspiel auf Fotos nicht gut zu erkennen ist, haben wir die Action-Cam bemüht:

Der Dünenwanderweg

Nach diesem Highlight sollten aber weitere, schöne Plätze auf unserer Tour folgen. Weiter ging es zunächst über den Strand. Dort sollte man sich direkt an der Düne entlang orientieren, da man sonst wirklich weit über den breiten Strand laufen muss. Und man kommt in den Genuss einiger Wasservogelschärme, die in dem Feuchtgebiet einen idealen Rückzugsort finden.

Im Dünengebiet wird man über einen recht langen Abschnitt (knapp 2km) durch die hügelige Dünenlandschaft geführt. Im Winter ist dieser Abschnitt (wie wir finden) besonders imposant, da dann die orange-gelben Beeren des Sanddorns wunderbar zu den grau-weißen, stacheligen Sträuchern passen, an denen sie hängen. Im Winter ist das Dünengras gelb, man findet etwas grünen Farn und das Meer leuchtet blau am Horizont. Muss ich noch mehr sagen? Wie gemalt. 🙂 Der pudrige Sand, der im Winter häufig etwas gefroren ist, ermöglicht ein entspanntes Wandern auf dem doch sehr hügeligen Weg.


Danach gelangt man auf einen Parkplatz. Wir haben die Tour hier abgekürzt, man kann aber auch noch weiter im Dünengebiet wandern. Wanderer ohne komoot können hier aber auch den Wegmarkierungen folgen. Auf dem Parkplatz befindet sich eine Tafel mit entsprechenden Hinweisen und Erklärungen zu den Wegmarkierungen.

Für uns ging es dann zurück in Richtung Ausgangspunkt. Auf dem Weg dorthin wurden wir noch über diesen tollen Steg geführt, der übrigens für Hundepfoten sehr gut geeignet hat, weil er kaum bis gar keine Fugen besitzt. Aber rutschig ist er im Winter schon. Man sieht auf dem Foto auch etwas Frost / Raureif.

Außerdem gelangt man zu einem See, der wohl bei den Besuchern und Einwohnern gerne als Schlittschuh-See genutzt wird.

Das Video zur Wanderung

Unsere komoot-Tour

Unsere komoot-Aufzeichnung findet Ihr nun hier. Ihr könnt die GPS- oder GPX-Dateien für Euer Navigationsgerät gerne direkt auf unserem komoot-Profil, oder auf der Seite dieser Tour (bei komoot) herunterladen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.